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Donnerstag, 12. Februar 2026

ENTWERTER/ODER und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“ - Willy-Brandt-Haus

Entwerter/Oder (eigene Schreibweise: ENTWERTER/ODER, kurz auch e/o) ist eine 1982 in Ost-Berlin im Samisdat gegründete kleinauflagige, original-grafische Künstlerzeitschrift. Sie verbindet zeitgenössische Kunst in Form von Originalgrafiken, Originalzeichnungen, Fotografien, Objets trouvés, Copy- und Konzeptart, Musik (in Noten und/oder auf MC und CD), Filme (DVD) und erstveröffentlichte Texte zumeist deutschsprachigerAutoren. Die Textform reicht von der Visuellen Poesie über Lyrik bis zur experimentellen Prosa und kunstwissenschaftlichen Aufsätzen. Quelle: wikipedia

11.02.2026 - Rundgang gemeinsam mit Kurator Uwe Warnke durch die Ausstellung ENTWERTER/ODER und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“ - hier: Uwe Warnke vor der ersten Ausgabe 1982 
Im März 1982 entstand in Ostberlin mit ENTWERTER/ODER eine original-grafische Künstlerzeitschrift. Die Gründer waren Uwe Warnke und Siegmar Körner. Die Seiten der Zeitschrift wurden von verschiedenen namhaften Künstler:innen gestaltet und sind nun vom 07.11.2025 bis 12.04.2026 in der Ausstellung ENTWERTER/ODER und das sogenannte "Zeitschriftenunwesen" im Willy-Brandt-Haus zu sehen. 
500 Beteiligte aus 15 Ländern haben sich an insgesamt 130 Ausgaben von ENTWERTER/ODER beteiligt. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden der Zeitschrift mit Fokus auf die 1980er Jahre. Zu sehen sind Grafiken aller Techniken, Fotografien, Objekte, Handschriften und Texte. ENTWERTER/ODER war ein Versuch, eine Zeitschrift jenseits von Genehmigungs- und Kontrollverfahren zu gestalten, selbstbestimmt zu agieren und Beiträgen von jungen Autor:innen und Künstler:innen ein Podium zu bieten. Mit dabei waren unter anderem Claus Bach, Kurt Buchwald, Harald Hauswald, Ruth Wolf-Rehfeldt, Strawalde und Peter Wawerzinek. Anlässlich der Ausstellung wird im November 2025 eine letzte Ausgabe von ENTWERTER/ODER erscheinen.

"Alles geschah ohne jegliches kommerzielles Interesse. Wir waren jung und auf Ärger vorbereitet. Wir hatten nichts zu verlieren. Wir taten etwas, ohne zu fragen. Genau das war das Politikum.“ (Uwe Warnke, Herausgeber ENTWERTER/ODER) Quelle: Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.

Smartphone-Fotos © Detlev Schilke 
 
Entwerter/Oder und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“ 
07.11. - 12.04.2026
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 140
10963 Berlin 
 
Uwe Warnke: In der Ausstellung wird es noch eine Führung mit mir geben:
29. März 2026, 15 Uhr
Ort: WILLY-BRANDT-HAUS, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin(U-Bhf. Hallesches Tor) 
Eintritt frei | ohne Voranmeldung - Personalausweis erforderlich!!! 

Ausstellung "KZ überlebt" - WILLY-BRANDT-HAUS

Ausstellung "KZ überlebt" - Porträts von Stefan Hanke
 
Nationalsozialistisches Lagersystem im besetzten Europa 1933-1945 - Legende: Zahl der Opfer, Ort, Datum der Befreiung - Konzemtrationslager (gelb), Vernichtungslager (schwarz) 
Portraits von Überlebenden - links: Coco Schumann
Portraits von Überlebenden 

KZ überlebt - Porträts von Stefan Hanke
Fr., 23. Januar 2026 12:00 bis So., 26. April 2026 18:00
Smartphone-Fotos © Detlev Schilke

Die Ausstellung „KZ überlebt“ zeigt Porträts des Fotografen Stefan Hanke. Er fotografierte Überlebende nationalsozialistischer Konzentrationslager aller noch erreichbaren Verfolgtengruppen. Neben Porträts von Zeitzeugen jüdischer Herkunft porträtierte Hanke Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, sowjetische Kriegsgefangene, ehemalige politische Häftlinge und andere Verfolgte. Quelle: Freundeskreis Willy-Brandt-Haus (FkWBH) 
 
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 140
10963 Berlin 

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Diane Arbus: Konstellationen - Foto-Ausstellung - Gropius Bau

Diane Arbus gilt als eine der visionärsten und einflussreichsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien stellen bis heute ästhetische Konventionen radikal infrage. Nach der Premiere im LUMA Arles und einer weiteren Station im Park Avenue Armory in Arbus’ Heimatstadt New York ist Diane Arbus: Konstellationen ab dem 16. Oktober 2025 in Berlin zu sehen. Viele der 454 Fotografien werden im Rahmen der Überblicksschau zum ersten Mal gezeigt und bieten neue Perspektiven auf die ikonischen Porträts und das vielfältige Schaffen der Künstlerin. Quelle: Gropius Bau
 
Diane Arbus: 123. Thomas Hoving, Director of the Metropolitan Museum of Art, N.Y.C. 1967 - Thomas Hoving, Leiter des Metropolitan Museum of Art, New York City 1967 
Blick in die Ausstellung Diane Arbus: Konstellationen
Blick in die Ausstellung Diane Arbus: Konstellationen
Diane Arbus: 350. Miss Cora Pratt, the Counterfeit Lady, N.Y.C. 1961 - Miss Cora Pratt, „die gefälschte Dame“, New York City 1961 - 40. Child with a toy hand grenade in Central Park, N.Y.C. 1962 - Kind mit Spielzeug-Handgranate im Central Park, New York City 1962
Diane Arbus: Chronologie 
Diane Arbus: Chronologie 
Diane Arbus: 115. Lucas Samaras, N.Y.C. 1966 - Lucas Samaras, New York City 1966 
Blick in die Ausstellung Diane Arbus: Konstellationen
Diane Arbus: 72. Jack Dracula, the Marked Man, N.Y.C. 1961 - Jack Dracula, „der Gezeichnete“, New York City 1961
Blick in die Ausstellung Diane Arbus: Konstellationen
Diane Arbus: 51. Lady bartender at home with a souvenir dog, New Orleans, La. 1964 - Barkeeperin zuhause mit einem Souvenir-Hund, New Orleans, Louisiana 1964 - 419. The Man who Swallows Razor Blades, Hagerstown, Md. 1960 „Der Mann, der Rasierklingen schluckt“, Hagerstown, Maryland 1960 
Diane Arbus: 453. Identical twins, Roselle, N.J. 1967 - Eineiige Zwillinge, Roselle, New Jersey 1967
Diane Arbus: links: 450. Boy with a straw hat waiting to march in a pro-war parade, N.Y.C. 1967 - Ein Junge mit Strohhut wartet darauf, bei einer Parade für den Krieg mitzulaufen, New York City 1967 - rechts: 445. A young man in curlers at home on West 20th Street, N.Y.C. 1966 - Junger Mensch (Mann) mit Lockenwicklern zuhause auf der West 20th Street, New York City 1966 
“If I stand in front of something, instead of arranging it, I arrange myself.” — Diane Arbus
Fotografieren in einen der Spiegel in der Ausstellung 
Pressekonferenz im Gropius Bau - Begrüßung und Moderation durch Jenny Schlenzka, Direktorin des Gropius Bau - Gespräch mit dem Kurator Matthieu Humery (mitte) und Neil Selkirk (links), der diese Abzüge von Diane Arbus’ Fotografien - angefertigt hat 
Diane Arbus: 32. Patriotic young man with a flag, N.Y.C. 1967 - Patriotischer junger Mann mit Flagge, New York City 1967 
Diane Arbus: 163. South Bay Singles Club, couple on a chaise lounge, 1970 - South Bay Singles Club, Paar auf einem Liegestuhl, 1970 - 338. An empty movie theatre, N.Y.C. 1971 - Ein leerer Kinosaal, New York City 1971 
Diane Arbus: 162. South Bay Singles Club, couple on a couch, 1970 - South Bay Singles Club, Paar auf einem Sofa, 1970 
Diane Arbus: 101. Mr. and Mrs. Howard Oxenberg, N.Y.C. 1965 - Mr. und Mrs. Howard Oxenberg, New York City 1965 
Blick in die Ausstellung Diane Arbus: Konstellationen
“[Photographs] are the proof that something was there and no longer is. Like a stain. And the stillness of them is boggling. You can turn away but when you come back, they’ll still be there looking at you.” — Diane Arbus
Fotografieren in einen der Spiegel in der Ausstellung 
Diane Arbus: 135. Camp Lakecrest campers as trees, Dutchess County, N.Y. 1968 - Camperinnen im Camp Lakecrest als Bäume, Dutchess County, New York 1968 
In der Mitte eine der Künstlermappen von Diane Arbus - 455. A box of ten photographs Box mit zehn Fotografien 1970, graphite on paper, Plexiglas® - 1970, Bleistift auf Papier, Plexiglas® 
Diane Arbus: 164. Helene Weigel, Bertolt Brecht’s widow, East Berlin, Germany 1971 - Helene Weigel, Bertolt Brechts Witwe, Ostberlin, Deutschland 1971 
Diane Arbus: 311. Untitled (51), 1970–1971 - Ohne Titel (51), 1970–1971 
 
Ausstellung - Diane Arbus: Konstellationen
16. Oktober 2025 bis 18. Januar 2026 
Gropius Bau 
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
 
 
Die terminologische Weichspülung eines radikalen Werks […] Quelle: DOCMA - Christoph Künne

Dienstag, 17. Juni 2025

Nachruf auf den Fotografen Michael Ruetz - FAZ

FAZ - Feuilleton - Kunst und Architektur - Nachruf auf den Fotografen Michael Ruetz: Weil nichts bleibt, wie es ist - 04.12.2024 - Von Freddy Langer - Michael Ruetz, 1940 bis 2024 - References - Photos © Detlev Schilke  / Ullstein
.
Hier: Poesie der Zeit. Michael Ruetz – Timescapes 1966–2023 - Ausstellung, 9.5. – 4.8.2024 - Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin - Mittwoch, 8. Mai 2024 - Photos © Detlev Schilke 

Montag, 2. Dezember 2024

Michael Ruetz lebt nicht mehr - R.I.P.

Der Berliner Künstler, Fotograf und Autor Michael Ruetz ist tot. Er wurde 84 Jahre alt.

Michael Ruetz, Fotokünstler, Mitglied der Sektion Film- und Medienkunst - auf dem Balkon der AdK - Berlin, Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Poesie der Zeit. Michael Ruetz – Timescapes 1966–2023
Mittwoch, 8. Mai 2024 - Photos © Detlev Schilke

Sonntag, 15. September 2024

Candida Höfer - Käthe-Kollwitz-Preis 2024 - Akademie der Künste Berlin

Candida Höfer - Komische Oper Berlin 2022 - Candida Höfer - Neue Nationalgalerie Berlin 2021
Candida Höfer - Komische Oper Berlin 2022
Candida Höfer - Komische Oper Berlin 2022 - Candida Höfer - Neue Nationalgalerie Berlin 2021
Candida Höfer - Weimarer Räume
Candida Höfer - Komische Oper Berlin 2022
Candida Höfer / Rui Xavier - Silent Spaces - Dokumentation - Distanz Verlag 2015 - Dokumentarfilm - Produktion: Ricochete Filmes Portugal 2014 - Silent Spaces a documentary by Rui Xavier - The film is about the German photographer Candida Höfer, best known for her large-scale images of architectural elements, mainly interiors of public buildings. - Ricochete Filmes, 2015
Candida Höfer / Rui Xavier - Silent Spaces - Dokumentation - Distanz Verlag 2015 - Dokumentarfilm - Produktion: Ricochete Filmes Portugal 2014 - Silent Spaces a documentary by Rui Xavier - The film is about the German photographer Candida Höfer, best known for her large-scale images of architectural elements, mainly interiors of public buildings. - Ricochete Filmes, 2015
Candida Höfer - Neue Nationalgalerie Berlin 2021 
 
Candida Höfer - Käthe-Kollwitz-Preis 2024
Ausstellung, 14. September – 24. November 2024
Akademie der Künste, Pariser Platz
13.09.2024 - Photos © Detlev Schilke

Freitag, 10. Mai 2024

Poesie der Zeit. Michael Ruetz – Timescapes - AdK Berlin

Timescape 139 - Linkstrasse Potsdamer Platz - Berlin-Mitte - Journalistin und Michael Ruetz, Fotokünstler, Mitglied der Sektion Film- und Medienkunst
Teile des Archivs und Fototechnik von Michael Ruetz
Timescape 311 - Dänenestrasse, mit Blick auf die Rückseite der Kopenhagener Strasse, Berlin-Pankow
Timescape 1077 - Gendarmenmarkt - Berlin-Mitte - Journalistin und Michael Ruetz, Fotokünstler, Mitglied der Sektion Film- und Medienkunst
Museumswächterin im Spiegel des Bilderrahmens
Timescape 423 - Albrechts Teerofen - Berlin Steglitz-Zehlendorf - ein Stück stillgelegte, überwachsene Autobahn
Timescape 148 - Potsdamer Platz, Berlin-Mitte - rechts: Pei-Bau - Das Deutsche Historische Museum (DHM)
Timescape 160 - Leipziger Platz, Berlin-Mitte - und weitere
Buch: Die Poesie der Zeit. Michael Ruetz – Werner Heegewaldt, Direktor des Archivs der Akademie der Künste, auf der PK
Pressekonferenz - vlnr.: Moderation: Anette Schmitt, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Adk, Franziska Schmidt, Kuratorin der Ausstellung, Michael Ruetz, Fotokünstler, Mitglied der Sektion Film- und Medienkunst, Astrid Köppe, bildende Künstlerin und Projektmitarbeiterin von Michael Ruetz
Michael Ruetz, Fotokünstler, Mitglied der Sektion Film- und Medienkunst - auf dem Balkon der AdK
Poesie der Zeit. Michael RuetzTimescapes 1966–2023
Ausstellung, 9.5. – 4.8.2024
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Mittwoch, 8. Mai 2024 - Photos © Detlev Schilke

Kurzer ARTE-Film zur Fotografie von Michael Ruetz, dem die Akademie der Künste aktuell eine Ausstellung widmet.  

rbb:  Ausstellung "Poesie der Zeit" von Michel Ruetz in der Akademie der Künste 

Michael Ruetz (* 4. April 1940 in Berlin) arbeitet als Künstler und Autor. Als Fotograf ist er international anerkannt. Quelle: wikipedia