Freitag, 19. Juni 2026

Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen - Ausstellung im Gropius Bau

Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen - Ausstellung im Gropius Bau
Die Ausstellung unterstreicht mit rund 150 Arbeiten die Vielfalt Stötzers experimentellen Schaffens und versteht sich als Impuls für die überfällige breitere Rezeption dieser wegweisenden Künstlerin. Quelle: Gropius Bau 
Gabriele Stötzer, beim Rundgang in der Ausstellung
Gabriele Stötzer, beim Rundgang in der Ausstellung - vor ihren Bildern


Ehrung für Künstlerin Gabriele Stötzer„Kein Schwein hat sich für mich interessiert“

Als erste ostdeutsche Künstlerin erhält Gabriele Stötzer den Goslarer Kaiserring. Ein Gespräch über späte Anerkennung und die Kraft der Frauen. 

Gabriele Stötzer, geboren 1953 in Thüringen, ist Künstlerin und Schriftstellerin. In der DDR war sie aus politischen Gründen in Haft, leitete eine private Galerie in Erfurt, initiierte die Erfurter Künstlerinnengruppe „ExterraXX“ und war 1989 Mitgründerin von „Frauen für Veränderung“ in Erfurt. Sie gehörte zu den vier Frauen, die im Dezember 1989 die Stasi-Bezirksverwaltung in Erfurt besetzt haben, um Aktenvernichtung durch die Staatssicherheit zu stoppen. Für ihre Vorreiterrolle im Bereich des künstlerisch-aktivistischen Arbeitens erhält sie in diesem Jahr den Goslarer Kaiserring. - in der taz  - 27.01.2026 - Interview von Sarah Alberti - Quelle: taz
Gabriele Stötzer, beim Rundgang in der Ausstellung - selbst gestaltete Tasche 
Gabriele Stötzer, Verschiedene Bettbezüge - 1993/1994 - im Hintergrund ihre Bilder 
Besucherin vor: Stehgreifspiele - Schwarze Tränen - 1982 - Gabriele Stötzer
Besucherin vor: Der Schrei  - Seher in der Wüste - Regenbogenfrau - 1978/1979 - Gabriele Stötzer
Besucherin vor: Die Auslöschung eines Blicks - Ich trage meine Wunden heute offen - 1983 - Fotos: Heike Stephan - Idee: Gabriele Stötzer
Besucherin vor: Undine kommt - 2025 - Gabriele Stötzer
Besucherin vor: Die unbotmässige Frau - 2022 - Gabriele Stötzer
Weisse Maske - 1990  - Gabriele Stötzer
Wollkostüm mit Maske - 1989 - Fanta-Kleid - 1990 - Gabriele Stötzer
Gabriele Stötzer neben ihrem Bild: Undine kommt - 2025
Gabriele Stötzer neben ihrem: Skelett mit roter Maske, blutendem Herz und Uterus, 1990
Besucherin vor den Bildern von Gabriele Stötzer
Gabriele Stötzer, nachdenklich auf der Pressekonferenz 
 
Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Gabriele Stötzers künstlerische Praxis ist untrennbar mit ihrem gesellschaftlichen und politischen Engagement verbunden: Wegen einer Unterschriftenaktion wurde sie 1976 mit dem Vorwurf der „Staatsverleumdung“ in der DDR inhaftiert, woraufhin sie sich dem literarisch-künstlerischen Untergrund anschloss und später die Künstlerinnengruppe Erfurt mitbegründete. Viele ihrer Werke formulieren radikale Gegenentwürfe zu staatlicher Repression und Normierung, indem sie Grenzen unterwandern und Raum für Verletzlichkeit und Sehnsucht öffnen. Quelle: Gropius Bau 
 
18.06.2026 - Photos © Detlev Schilke 
 
Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen 
Gropius Bau
19.06.2026 - 06.12.2026

Mo, Mi, Do, Fr 12:00–20:00
Sa, So 10:00–20:00
Di geschlossen

Kuratiert von Julia Grosse, freie Kuratorin, mit Christopher Wierling, Assistenzkurator, Gropius Bau; Konzept: Julia Grosse und Franziska Schmidt, Leitung Kommunale Galerien Tempelhof-Schöneberg
Ausstellungsmanagement: Sophie Winckler, Projektleitung, mit Lisa Bockius, Volontariat Ausstellungen

Dienstag, 16. Juni 2026

Abdullah Ibrahim lebt nicht mehr - R.I.P.

Abdullah Ibrahim lebt nicht mehr - R.I.P. 
 
Abdullah Ibrahim (arabisch عبد الله إبراهيم, Geburtsname Adolph Johannes Brand; * 9. Oktober 1934 in Kapstadt; † 15. Juni 2026 in Prien am Chiemsee) war ein südafrikanischer Pianist und Komponist. Daneben spielte er auch Flöte, Saxophon und Cello. Abdullah Ibrahim galt als Protagonist des Modern-Creative-Stils in der Jazzmusik. Vor seiner Konversion zum Islam und der Annahme des Namens Abdullah Ibrahim im Jahr 1968 trat er unter dem Künstlernamen Dollar Brand auf. Seine Komposition Mannenberg wurde zu einer inoffiziellen Hymne des Widerstands gegen die Apartheid. Quelle: wikipedia
 
Neuhardenberg, DEU, 22.06.2007, Abdullah Ibrahim (Dollar Brand) Solo Piano, African Suite, Open Air, ein Wiedersehen mit einem Weltstar
28.04.2012, DEU, Neuhardenberg: Abdullah Ibrahim, (Adolph Johannes Brand, Dollar Brand), Piano, Abdullah Ibrahim Trio, Symbolfigur des suedafrikanischen Jazz, Anti-Apartheid-Bewegung
28.04.2012, DEU, Neuhardenberg: Abdullah Ibrahim, (Adolph Johannes Brand, Dollar Brand), Piano, Abdullah Ibrahim Trio, Symbolfigur des suedafrikanischen Jazz, Anti-Apartheid-Bewegung
Plakat © Dietmar Bührer - Photo  © Detlev Schilke:  Neuhardenberg, DEU , 22.06.2007: Abdullah Ibrahim (Dollar Brand) Solo Piano , African Suite , Open Air  Schloss Neuhardenberg -  »JAZZ« SLIDESHOW Detlev Schilke - Donnerstag, 22. Februar 2018, 19 Uhr - Amarcord Berlin - Handjerystraße 55 • 12161 Berlin-Friedenau
In der JAZZ’N’MORE 6/2014 Nov./Dez.
Seite 29 - Foto © Detlev Schilke - Von Reiner Kobe
JAZZ 'N'MORE GmbH - Das Schweizer Jazz & Blues Magazin 
28.04.2012, DEU, Neuhardenberg: Abdullah Ibrahim, (Adolph Johannes Brand, Dollar Brand), Piano, Abdullah Ibrahim Trio, Symbolfigur des suedafrikanischen Jazz, Anti-Apartheid-Bewegung
 

Freitag, 12. Juni 2026

„Inside…“ Michaël Attias - Kunstfabrik Schlot - Berlin

Michaël Attias: Zwischen New York und Berlin

Der zwischen Berlin und New York lebende Saxophonist und Komponist Michaël Attias zählt zu den prägnantesten und eigenständigsten Stimmen der zeitgenössischen improvisierten Musik. Seine Arbeit ist geprägt von einer außergewöhnlichen stilistischen Offenheit, großer formaler Freiheit und einer tiefen musikalischen Sensibilität.
Geboren in Haifa, aufgewachsen in Paris und Minneapolis, entwickelte Attias eine unverkennbar kosmopolitische Klangsprache. Seit den 1990er-Jahren ist er fester Bestandteil der New Yorker Szene und arbeitete mit Künstler:innen wie Anthony Braxton, Paul Motian, Kris Davis oder Oliver Lake. […]  Quelle: Schlot
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Full Fathom Fantom
Michaël Attias – alto & c-soprano saxophones
Achim Kaufmann – piano
Devin Gray – drums
 
Devin Gray – drums
Achim Kaufmann – piano
Achim Kaufmann – piano - Michaël Attias – alto & c-soprano saxophones
Michaël Attias – alto & c-soprano saxophones
Michaël Attias – alto & c-soprano saxophones
Devin Gray – drums
Devin Gray – drums
Achim Kaufmann – piano - Michaël Attias – alto & c-soprano saxophones
Achim Kaufmann – piano
Devin Gray – drums
Achim Kaufmann – piano - Michaël Attias – alto & c-soprano saxophones - Devin Gray – drums - Full Fathom Fantom 
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Michaël Attias Kardamon Spring
Michaël Attias – alto saxophone
Evi Filippou – vibraphone
Miles Perkin – bass
Samuel Ber – drums
 
Evi Filippou – vibraphone
Miles Perkin – bass
Evi Filippou – vibraphone
Samuel Ber – drums
Evi Filippou – vibraphone
Miles Perkin – bass
Evi Filippou – vibraphone
Evi Filippou – vibraphone - Michaël Attias – alto saxophone
Evi Filippou – vibraphone - Michaël Attias – alto saxophone
Michaël Attias – alto saxophone - Miles Perkin – bass - Samuel Ber – drums - Evi Filippou – vibraphone
Michaël Attias – alto saxophone
Evi Filippou – vibraphone - Michaël Attias – alto saxophone
Michaël Attias – alto saxophone
Michaël Attias – alto saxophone
Michaël Attias – alto saxophone - Miles Perkin – bass - Samuel Ber – drums - Evi Filippou – vibraphone - Michaël Attias- Kardamon Spring
 
„Inside…“  Michaël Attias. 
Datum: 09.06.2026 
Photos © Detlev Schilke - All Rights Reserved! 
 
Kunstfabrik Schlot, in den Edison Höfen – Invalidenstraße 117 (Zugang auch über Schlegelstraße 26) – 10115 Berlin

Inside… feiert 2026 sein sechsjähriges Bestehen!
Seit 2020 präsentiert die Reihe an einem Abend eine:n Künstler:in aus dem Avantgarde-, Experimental- oder Progressive-Jazz mit zwei unterschiedlichen Projekten. Initiatorin: Jacobien Vlasman

Weitere Künstler:innen dieser Ausgabe: Lucía Martínez, Florian Fleischer, Carlos Bica, Fabiana Striffler, Rieko Okuda und Sofia Eftychidou