Samstag, 14. Februar 2026

10 Jahre Shake Stew - Album "TEN ONE TWO"

Shake Stew feiert 2026 das zehnjährige Jubiläum mit einem angemessenen musikalischen Spektakel: dem dreiteiligen Albumprojekt TEN ONE TWO THREE. Die ersten beiden Teile erscheinen unter dem Titel TEN ONE TWO am 13.02.2026, das die Trilogie abschließende Album folgt im Herbst 2026. Quelle: Traumton 
Oliver Potratz - Double Bass, E-Bass - Shake Stew
Yvonne Moriel - Alto Sax, Flute - Mario Rom - Trumpet - Oliver Potratz - Double Bass, E-Bass - Johannes Schleiermacher - Tenor Sax, Flute - Shake Stew
Yvonne Moriel - Alto Sax, Flute - Mario Rom - Trumpet - Shake Stew
Herbert Pirker - Drums, Percussion - Niki Dolp - Drums, Percussion - Shake Stew
Yvonne Moriel - Alto Sax, Flute - Shake Stew
Mario Rom - Trumpet - Shake Stew
Lukas Kranzelbinder - Double Bass, E-Bass, Guembri, Bandleader - Shake Stew
Oliver Potratz - Double Bass, E-Bass - Johannes Schleiermacher - Tenor Sax, Flute - Shake Stew
Mario Rom - Trumpet - Shake Stew
Herbert Pirker - Drums, Percussion - Yvonne Moriel - Alto Sax, Flute - Shake Stew
Herbert Pirker - Drums, Percussion - Yvonne Moriel - Alto Sax, Flute - Shake Stew
Lukas Kranzelbinder - Double Bass, E-Bass, Guembri, Bandleader - Shake Stew
 
Schon von Beginn an umgab die vom Bassisten und Komponisten Lukas Kranzelbinder ins Leben gerufene Formation etwas Mystisches, das im Live-Konzert eine ungemein soghafte Wirkung entfacht, der sich die wenigsten entziehen können: „Die unausgesprochenen Zauberworte heißen Magie und Energie – Shake Stew bringt etwas Kultisches in den aktuellen Jazz, eine Bereicherung!“ schreibt die Jury des Preis der deutschen Schallplattenkritik in ihrer Begründung für die Aufnahme in die Bestenliste 2020 und das britische Magazin MOJO wird noch eine Spur körperlicher: „Able to blind you into a trance and make you dance to your knees, Shake Stew twists, blisters and burns like a fevered dream!“  Quelle: Traumton 

GRETCHEN - 13.02.2026 - Photos © Detlev Schilke 
 
 
>>> und 2020 in Farbe, weniger Nebel und bei besserem Licht! 

Freitag, 13. Februar 2026

"Der Jahrhundert-Spion" Filmvorführung - Landesvertretung Rheinland-Pfalz Berlin

Peter Max Ferdinand Sichel (* 12. September 1922 in Mainz; † 24. Februar 2025 in New York City) war ein deutsch-amerikanischer Weinhändler und vorheriger US-Geheimagent. Bekannt wurde er durch die Weinmarke Blue Nun, die die Weißweincuvée Liebfraumilch in den USA bekannt machte, sowie als Chef der CIA-Niederlassung in West-Berlin in den 1950er Jahren. Sichel war zum Ende seines Lebens der letzte Überlebende des jüdischen Weinhandels in Deutschland aus der Zeit vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. - Quelle: wikipedia
Filmvorführung "Der Jahrhundert-Spion" über Peter Sichel, CIA-Chef von West-Berlin und jüdischer Weinhändler
Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz, bei der Filmankündigung 
"Ich heisse Peter Sichel, ich bin 100 Jahre alt, ich war CIA-Chef in Berlin und habe dann in Washington für die CIA gearbeitet..." >>> ARTE-Mediathek
Podiumsgäste vlnr.: Julia Kreuzberg, Historikerin, Katharina Otto-Bernstein, Regisseurin, Moderator Jean-Christoph Caron, ZDF/Arte, Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz und Sylvia Sichel, Nachfahrin von Peter Sichel 

Filmvorführung "Der Jahrhundert-Spion"
am Donnerstag, dem 12. Februar 2026 
in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz
In den Ministergärten 6, 10117 Berlin.

Donnerstag, 12. Februar 2026

ENTWERTER/ODER und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“ - Willy-Brandt-Haus

Entwerter/Oder (eigene Schreibweise: ENTWERTER/ODER, kurz auch e/o) ist eine 1982 in Ost-Berlin im Samisdat gegründete kleinauflagige, original-grafische Künstlerzeitschrift. Sie verbindet zeitgenössische Kunst in Form von Originalgrafiken, Originalzeichnungen, Fotografien, Objets trouvés, Copy- und Konzeptart, Musik (in Noten und/oder auf MC und CD), Filme (DVD) und erstveröffentlichte Texte zumeist deutschsprachigerAutoren. Die Textform reicht von der Visuellen Poesie über Lyrik bis zur experimentellen Prosa und kunstwissenschaftlichen Aufsätzen. Quelle: wikipedia

11.02.2026 - Rundgang gemeinsam mit Kurator Uwe Warnke durch die Ausstellung ENTWERTER/ODER und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“ - hier: Uwe Warnke vor der ersten Ausgabe 1982 
Im März 1982 entstand in Ostberlin mit ENTWERTER/ODER eine original-grafische Künstlerzeitschrift. Die Gründer waren Uwe Warnke und Siegmar Körner. Die Seiten der Zeitschrift wurden von verschiedenen namhaften Künstler:innen gestaltet und sind nun vom 07.11.2025 bis 12.04.2026 in der Ausstellung ENTWERTER/ODER und das sogenannte "Zeitschriftenunwesen" im Willy-Brandt-Haus zu sehen. 
500 Beteiligte aus 15 Ländern haben sich an insgesamt 130 Ausgaben von ENTWERTER/ODER beteiligt. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden der Zeitschrift mit Fokus auf die 1980er Jahre. Zu sehen sind Grafiken aller Techniken, Fotografien, Objekte, Handschriften und Texte. ENTWERTER/ODER war ein Versuch, eine Zeitschrift jenseits von Genehmigungs- und Kontrollverfahren zu gestalten, selbstbestimmt zu agieren und Beiträgen von jungen Autor:innen und Künstler:innen ein Podium zu bieten. Mit dabei waren unter anderem Claus Bach, Kurt Buchwald, Harald Hauswald, Ruth Wolf-Rehfeldt, Strawalde und Peter Wawerzinek. Anlässlich der Ausstellung wird im November 2025 eine letzte Ausgabe von ENTWERTER/ODER erscheinen.

"Alles geschah ohne jegliches kommerzielles Interesse. Wir waren jung und auf Ärger vorbereitet. Wir hatten nichts zu verlieren. Wir taten etwas, ohne zu fragen. Genau das war das Politikum.“ (Uwe Warnke, Herausgeber ENTWERTER/ODER) Quelle: Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.

Smartphone-Fotos © Detlev Schilke 
 
Entwerter/Oder und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“ 
07.11. - 12.04.2026
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 140
10963 Berlin 
 
Uwe Warnke: In der Ausstellung wird es noch eine Führung mit mir geben:
29. März 2026, 15 Uhr
Ort: WILLY-BRANDT-HAUS, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin(U-Bhf. Hallesches Tor) 
Eintritt frei | ohne Voranmeldung - Personalausweis erforderlich!!! 

Ausstellung "KZ überlebt" - WILLY-BRANDT-HAUS

Ausstellung "KZ überlebt" - Porträts von Stefan Hanke
 
Nationalsozialistisches Lagersystem im besetzten Europa 1933-1945 - Legende: Zahl der Opfer, Ort, Datum der Befreiung - Konzemtrationslager (gelb), Vernichtungslager (schwarz) 
Portraits von Überlebenden - links: Coco Schumann
Portraits von Überlebenden 

KZ überlebt - Porträts von Stefan Hanke
Fr., 23. Januar 2026 12:00 bis So., 26. April 2026 18:00
Smartphone-Fotos © Detlev Schilke

Die Ausstellung „KZ überlebt“ zeigt Porträts des Fotografen Stefan Hanke. Er fotografierte Überlebende nationalsozialistischer Konzentrationslager aller noch erreichbaren Verfolgtengruppen. Neben Porträts von Zeitzeugen jüdischer Herkunft porträtierte Hanke Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, sowjetische Kriegsgefangene, ehemalige politische Häftlinge und andere Verfolgte. Quelle: Freundeskreis Willy-Brandt-Haus (FkWBH) 
 
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 140
10963 Berlin 

Dienstag, 10. Februar 2026

Dörte Eißfeldt + Sheung Yiu - C/O Berlin

Dörte Eißfeldt . Archipelago - Die Ausstellung Archipelago stellt das Werk einer der führenden Stimmen experimenteller Fotografie in Deutschland vor. 
 




Dörte Eißfeldt - Archipelago - 7. Feb – 10. Jun 2026
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Sheung Yiu . (Inter)faces of Predictions, Gewinner des C/O Berlin Talent Award 2025, verbindet traditionelle ostasiatische Gesichtlesepraktiken mit westlichen Theorien und moderner Gesichtserkennung. 
 

Sheung Yiu - (Inter)faces of Predictions . C/O Berlin Talent Award 2025 - 7. Feb – 10. Jun 2026

C/O Berlin Foundation
Amerika Haus . Hardenbergstraße 22 - 24 . 10623 Berlin 

Freitag, 6. Februar 2026

Graciela Iturbide . Eyes to Fly With - C/O Berlin

C/O Berlin präsentiert die erste große Retrospektive von Graciela Iturbide (*1942, Mexiko) in Berlin und gibt einen tiefen Einblick in das OEuvre einer der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Fotografie. In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entwickelt, zeigt die Ausstellung ikonische Serien ebenso wie bislang selten oder nie präsentierte Aufnahmen und zeichnet die Entwicklung einer fotografischen Praxis nach, die über fünf Jahrzehnte hinweg das Bild des Landes und seiner Menschen nachhaltig mitgeprägt hat. Quelle: C/O Berlin
 
Botanischer Garten - Oaxaca - Jardín Botánico (Botanical Garden), Oaxaca - 1998-2002 - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With - im Vordergrund: Anlässlich der Ausstellung Graciela Iturbide . Eyes to Fly With stellt der Botanische Garten Berlin ausgewählte mexikanische Pflanzen als Leihgabe zur Verfügung.
Blick in die Ausstellung - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With 
Blick in die Ausstellung - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With 
Blick in die Ausstellung - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With 
Ciudad de México, Mexico, 1969 © Graciela Iturbide - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With 
Prozession - Procesión, Chalma, México - Procession, Chalma, Mexico - 1984 - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With 
Frauen von  Juchitán -  „Juchitán de las Mujeres“ - Juchitán, México, 1986 - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With 
Engelfrau - Mujer ángel, Sonora-Wüste, Mexiko, 1979 © Graciela Iturbide - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With 
C/O Berlin - Taking Care Of Photography Since 2000 - Mitarbeiterin mit Lautsprecher-Rolly 
Blick in die Ausstellung - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With
Blick in die Ausstellung - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With
Der Herr der Vögel - Señor de Los Pájaros (Lord of the Birds), Nayarit, Mexico 1984 - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With
Todesbraut -  Novia muerte, Chalma, México (Death Bride, Chalma, Mexico) 1990 - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With 
Grosses Bild: Hommage an Manuel - Homenaje a Manuel Alvarez Bravo - Varanasi, Indien, 1998 - Homenaje a Manuel Álvarez Bravo, Varanasi, India ,1998 - Graciela Iturbide . Eyes to Fly With
 
Eyes to Fly With
7. Feb – 10. Jun 2026
C/O Berlin Foundation
Amerika Haus . Hardenbergstraße 22 - 24 . 10623 Berlin 

Samstag, 31. Januar 2026

Harald Hauswald. Die TEXAS BOX

Harald Hauswald. Die TEXAS BOX - Fokusshow | 21. Mai – 31. Januar 2026 - letzter Rundgang mit Harald Hauswald durch die Ausstellung. - Ausstellungsraum des Mauer-Mahnmals im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestages
 
Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages - Mauertote über die Jahre 1961-1989 
Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages - Mauertote über die Jahre 1961-1989 
Blick in die Ausstellung
 
Der Ost-Berliner Fotograf Harald Hauswald zählt zu den bedeutendsten Fotografen der DDR. […] Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 erschien das Buch „Ost-Berlin. […] Die Fotografien kamen als Originalprints im selben Jahr in die USA. […] In Austin wurden die Schwarzweißbilder ab dem 9. November 1987 auf dem Universitätscampus in Vitrinen präsentiert. […] 2024 kamen die einst illegal ausgereisten Fotografien in vier museumsgerechten Boxen verpackt zurück in ein wiedervereintes, in vielerlei Hinsicht verändertes Berlin. […] Quelle: Deutscher Bundestag 
Blick in die Ausstellung
Eintrag einer Ex-Bewohnerin vom Prenzlauer Berg in das Gästebuch: 
"Gefährlich ist’s den Leu zu wecken, 
Verderblich ist des Tigers Zahn; 
Jedoch der schrecklichste der Schrecken, 
Das ist der Mensch in seinem Wahn.
 - Friedrich Schiller - 
Tolle Ausstellung, toller Fotograf!"
Harald Hauswald, Fotograf, Besucherin - letzter Rundgang mit Harald Hauswald durch die Ausstellung. Die TEXAS BOX
Harald Hauswald, Fotograf
Harald Hauswald, Fotograf im Gespräch mit einer Besucherin - letzter Rundgang mit Harald Hauswald durch die Ausstellung. Die TEXAS BOX

Smartphone-Fotos © Detlev Schilke
 
Fokusshow | 21. Mai – 31. Januar 2026
Harald Hauswald. Die TEXAS BOX 
Mauer-Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Zugang über die Spree-Uferpromenade
Schiffbauerdamm, 10117 Berlin 
 
Wie die DDR nach Texas kam - und zurück - Das Parlament  - von  Lucas Lypp - 18.09.2025