SHOAH - Fast zwölf Jahre seines Lebens widmete der französische Intellektuelle und Regisseur Claude Lanzmann (1925–2018) der Recherche, den Dreharbeiten und dem Schnitt von Shoah. Das epische Werk mit einer Länge von 566 Minuten (9:44 Stunden) gilt bis heute als einzigartiges filmisches Monument zum systematischen Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden und wurde zum zentralen Referenzpunkt in der Auseinandersetzung mit den NS-Massenverbrechen. Quelle: JMB
SHOAH - Erste Phase
"Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll."
(JESAJA 56:5)
"Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll."
(JESAJA 56:5)
Das Vernichtungslager Kulmhof - Chełmno befand sich in Chełmno nad Nerem. Hier entstand im November 1941 das erste nationalsozialistische Vernichtungslager für die Ermordung von Juden. Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz - ..."Alle möglichen Leute von überall her wurden hierher gebracht."...Lokomotivführer Henryk Garkowski in der Lokomotive vor der Einfahrt zum Vernichtungslager Treblinka. Quelle: Jüdische Allgemeine »Ich hatte nur das Nichts«. So entstand Claude Lanzmanns epochaler Film »Shoah«
So entstand Claude Lanzmanns epochaler Film »Shoah«
So entstand Claude Lanzmanns epochaler Film »Shoa
Einer der "Zeitzeugen" dessen Name im Film nicht genannt werden sollte. ..."Menschen brennen sehr gut."...Franz Josef Suchomel, deutsch-österreichischer SS-Unterscharführer, Vernichtungslager Treblinka. […]
Während des Interviews im Dokumentarfilm Shoah stimmte er auch das Treblinka-Lied an, das neue Angehörige der sogenannten Arbeitsjuden umgehend lernen mussten. […]
Er trieb jüdische Frauen auf dem Weg in die Gaskammern mit folgendem Satz an:„Weiberchen, schnell, schnell, schnell, das Wasser wird kalt.“ Quelle: wikipedia
Während des Interviews im Dokumentarfilm Shoah stimmte er auch das Treblinka-Lied an, das neue Angehörige der sogenannten Arbeitsjuden umgehend lernen mussten. […]
Er trieb jüdische Frauen auf dem Weg in die Gaskammern mit folgendem Satz an:„Weiberchen, schnell, schnell, schnell, das Wasser wird kalt.“ Quelle: wikipedia
Schornstein im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Regisseur Claude Lanzmann vor der Synagoge Chełmno, die später ein Möbellager wurde, liest einen Text von Jacob Schulman, dem Rabbi von Grabow, am 19. Januar 1942 an einen in Lodz lebenden Schwager: ..."Schöpfer des Universums, steh uns bei!"...Polnische Bürger*Innen und Zeitzeugen vor der Kirche in Chełmno, in der Mitte Szymon Srebrnik, einer der wenigen Überlebenden des Vernichtungslagers Kulmhof - Chełmno. Simon Srebnik - Szymon Srebrnik, einer der wenigen Überlebenden des Vernichtungslagers Kulmhof - Chełmno.
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SHOAH - Zweite Phase
"Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll." (JESAJA 56:5)Abraham Bomba wurde am 9. Juni 1913 in Beuthen (heute: Bytom) geboren, er wuchs in Częstochowa (dt: Tschenstochau) auf, arbeitete als Frisör. […] Seine Familie wurde direkt nach der Ankunft vergast, er wurde als „Arbeitshäftling“ ausgesucht, zunächst beim Sortieren der Kleidung der Opfer, später im „Friseur-Kommando“: Er musste den Frauen und Mädchen die Haare abschneiden - kurz bevor sie in der Gaskammer ermordet wurden*) – später in einer Art Hütte, von wo aus man die Gaskammer nicht sehen konnte. Quelle: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945Das war die alte Rampe. (in Auschwitz) Diese alte Rampe erlebte den Transport der ersten 1 3/4 Millionen Menschen. […] Die neue Rampe wurde eigens gebaut für die organisierte "Blitzvernichtung" von einer Million Juden aus Ungarn.Modell der unterirdischen Gaskammern: ...Ein Aufzug beförderte die Leichen zu den Öfen...Krematorium III - Der Entkleidungsraum.Filip Müller (* 3. Januar 1922 in Sereď, Tschechoslowakei; † 9. November 2013 in Mannheim) war ein slowakischer Überlebender des Sonderkommandos im KZ Auschwitz-Birkenau, der die Massenvernichtung in den Krematorien und Gaskammern des Lagers miterlebte und später dokumentierte. […]
Während seiner Inhaftierung plante er, nachdem er realisierte, was er eigentlich tat, seinen Selbstmord, der darin bestehen sollte, dass er einer Gruppe seiner Landsleute in die Gaskammer folgen wollte. Er wurde dann allerdings von einer Frau aus dieser Gruppe davon abgehalten, die der Meinung war, dass sein Tod niemanden retten würde. Seine Aufgabe bestehe allerdings darin, der Nachwelt von den Vorkommnissen des Lagers zu berichten. Quelle: wikipediaJude in Korfu mit tätowierter Häftlingsnummer. Überlebender des Holocaust. Moshe Mordo (aus Korfu, Überlebender von Auschwitz) faltet ein Faltblatt mit 4 Schweinen...
... zu einem Hitler-Portrait.
"Wo ist das fünfte Schwein?" – diese Frage stellt ein Faltblatt aus dem Zweiten Weltkrieg. Quelle: STERN
Moshe Mordo, Griechischer Jude aus Korfu. Überlebender von Auschwitz-Birkenau, wo seine gesamte Familie ermordet wurde.Lokomotivführer Henryk Garkowski in der Lokomotive vor der Einfahrt zum Vernichtungslager Treblinka. Filip Müller (* 3. Januar 1922 in Sereď, Tschechoslowakei; † 9. November 2013 in Mannheim) war ein slowakischer Überlebender des Sonderkommandos im KZ Auschwitz-Birkenau, der die Massenvernichtung in den Krematorien und Gaskammern des Lagers miterlebte und später dokumentierte. […]Während seiner Inhaftierung plante er, nachdem er realisierte, was er eigentlich tat, seinen Selbstmord, der darin bestehen sollte, dass er einer Gruppe seiner Landsleute in die Gaskammer folgen wollte. Er wurde dann allerdings von einer Frau aus dieser Gruppe davon abgehalten, die der Meinung war, dass sein Tod niemanden retten würde. Seine Aufgabe bestehe allerdings darin, der Nachwelt von den Vorkommnissen des Lagers zu berichten. Quelle: wikipediaFranz Grassler, auch Franz Graßler (* 22. Januar 1912 in Wien; † 28. Mai 1998), war ein österreichischer Jurist und Autor. […]
Er wurde als Zeuge von der Seite der Täter im Film Shoah von Claude Lanzmann interviewt, wobei er angab, sich kaum erinnern zu können. Lanzmann konfrontierte ihn mit Passagen aus dem Tagebuch des Vorsitzenden des Ältestenrats im Warschauer Ghetto, Adam Czerniaków. Quelle: wikipedia
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SHOAH
Filmscreening | OV mit deutschen Untertiteln
Sa + So, 10. + 11. Jan 2026 | jeweils ab 12 Uhr
Begleitend zur Ausstellung Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen zeigt das JMB Lanzmanns Meisterwerk Shoah in voller Länge.
2023 wurde Shoah zusammen mit dem Audio-Archiv Claude Lanzmanns in das Register des UNESCO-Weltdokumentenerbes Memory of the World aufgenommen
In Kooperation mit Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
In Kooperation mit Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
Weitere Vorführungen: 7. + 8. März 2026, in zwei Teilen, jeweils ab 12 Uhr - Eintritt frei, Anmeldung erforderlich!
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin
Filmscreening-Smartphone-Photos © Detlev Schilke
