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Sonntag, 11. Januar 2026

SHOAH - Film von Claude Lanzmann - Jüdisches Museum Berlin

SHOAH - Fast zwölf Jahre seines Lebens widmete der französische Intellektuelle und Regisseur Claude Lanzmann (1925–2018) der Recherche, den Dreharbeiten und dem Schnitt von Shoah. Das epische Werk mit einer Länge von 566 Minuten (9:44 Stunden) gilt bis heute als einzigartiges filmisches Monument zum systematischen Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden und wurde zum zentralen Referenzpunkt in der Auseinandersetzung mit den NS-Massenverbrechen. Quelle: JMB
 
Das Vernichtungslager Kulmhof - Chełmno befand sich in Chełmno nad Nerem. Hier entstand im November 1941 das erste nationalsozialistische Vernichtungslager für die Ermordung von Juden. 
Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz - ..."Alle möglichen Leute von überall her wurden hierher gebracht."...
Lokführer in der Lokomotive vor der Einfahrt zum Vernichtungslager Treblinka. 
Einer der "Zeitzeugen" dessen Name im Film nicht genannt werden soll. 
Schornstein im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. 
Regisseur Claude Lanzmann vor der Synagoge, die zwischendurch ein Möbellager war, liest einen Text: ..."Schöpfer des Universums, steh uns bei!"...
Polnische Bürger*Innen und Zeitzeugen vor der Kirche, in der Mitte Szymon Srebrnik, einer der wenigen Überlebenden des Vernichtungslagers Kulmhof - Chełmno. 
Szymon Srebrnik, einer der wenigen Überlebenden des Vernichtungslagers Kulmhof - Chełmno. 

SHOAH
Filmscreening | OV mit deutschen Untertiteln 
Sa + So, 10. + 11. Jan 2026 | jeweils ab 12 Uhr
Begleitend zur Ausstellung Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen zeigt das JMB Lanzmanns Meisterwerk Shoah in voller Länge. 
2023 wurde Shoah zusammen mit dem Audio-Archiv Claude Lanzmanns in das Register des UNESCO-Weltdokumentenerbes Memory of the World aufgenommen
In Kooperation mit Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.

Weitere Vorführungen: 7. + 8. März 2026, in zwei Teilen, jeweils ab 12 Uhr - Eintritt frei, Anmeldung erforderlich! 
 
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin 
 
Filmscreening-Photos © Detlev Schilke