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Freitag, 11. September 2026

Carrie Mae Weems - The Heart of the Matter - C/O Berlin

C/O Berlin präsentiert mit The Heart of the Matter eine umfassende Retrospektive der international renommierten Künstlerin Carrie Mae Weems (*1953, USA). Seit mehr als vier Jahrzehnten setzt sie sich in Fotografien, Videos und Installationen mit Fragen von Macht und Erinnerung auseinander. In ihrem Werk hinterfragt und thematisiert sie besonders Konstruktionen von race und Weiblichkeit, um neue Lebensweisen zu entwickeln. Die Ausstellung spannt den Bogen von frühen Schlüsselwerken bis zu aktuellen Arbeiten und zeigt mit mehr als 100 Fotografien und Videos die Tiefe und Vielfalt einer künstlerischen Praxis, die persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen und historischen Fragestellungen verbindet. Quelle: C/O Berlin Foundation

Carrie Mae Weems: North Star - Polarstern - 2022
Carrie Mae Weems: Untitled, 1990; from the Kitchen Table Series 
Ausstellungsraum: Carrie Mae Weems: rechts: Preach - Untitled; from the series Preach, 2024 - Mitte: Installation: A Way Home - aufrecht gestellte Ruder - Installation - 2023
Besucherin beim Betrachten der Fotos von Carrie Mae Weems 
Carrie Mae Weems: Preach - Untitled; from the series Preach, 2024 - davor: Installation: A Way Home - aufrecht gestellte Ruder - Installation - 2023 
Carrie Mae Weems vor ihren Bildern der Serie: Durch die Stadt streichen - Painting the Town - Carrie Mae Weems verarbeitet in ihrer Fotoserie „Painting the Town“ (2021) die übermalten Slogans von Black-Lives-Matter-Protesten an verbarrikadierten Schaufenstern. (Source: Rijksmuseum Amsterdam)
Carrie Mae Weems vor ihren Bildern der Serie: Durch die Stadt streichen - Painting the Town
Carrie Mae Weems vor ihren Bildern der Serie: Durch die Stadt streichen - Painting the Town
Carrie Mae Weems: Besucherin vor Bildern 
Carrie Mae Weems: Preach - Untitled; from the series Preach, 2024
Carrie Mae Weems: Preach - Untitled; from the series Preach, 2024
Carrie Mae Weems: Preach - Untitled; from the series Preach, 2024
Carrie Mae Weems: Untitled (Man Reading Newspaper), 1990; from the Kitchen Table Series 
Carrie Mae Weems: Family Pictures and Stories, 1981 - 1982
Carrie Mae Weems: Untitled, 1990; from the Kitchen Table Series
Carrie Mae Weems: Untitled, 1990; from the Kitchen Table Series
Carrie Mae Weems: “Great Expectations” is a 2016 photographic and installation artwork by American artist Carrie Mae Weems from her larger series Scenes & Takes. 
Carrie Mae Weems beim Interview hinter ihrer Installation: A Way Home - aufrecht gestellte Ruder - Installation - 2023 
Carrie Mae Weems: Durch die Stadt streichen - Painting the Town
 
Carrie Mae Weems - The Heart of the Matter - C/O Berlin - 12. Sep 2026 – 3. Feb 2027
C/O Berlin Foundation
Hardenbergstraße 22–24
10623 Berlin 
 
11.09.2026 - Fotos © Detlev Schilke

Montag, 27. Juli 2026

C/O Berlin Foundation - Walter Schels - 16° Fische & The Lure of the Image

Walter Schels - 16° Fische 
Anlässlich des 90. Geburtstags von Walter Schels zeigt C/O Berlin in Zusammenarbeit mit der Stiftung F.C. Gundlach die erste große Retrospektive des Fotografen in Berlin. Mit mehr als 300 Arbeiten eröffnet sie neue Einblicke in ein Werk, das sich über fast sieben Jahrzehnte erstreckt. - Quelle: C/O Berlin Foundation

Aus der Serie: Alexandra - 1993
Trans* - Links: Im Mädchenkörper geboren - Rechts: Im Jungenkörper geboren - 2013-2025
Tiere - 1980-2000 
Joseph Beuys - Aus der Serie: Beuys & Warhol - 1980
Aus der Serie: Neugeboren - 1979, 1988, 1986 
Aus der Serie: New York Street Photography - 1966-1979
Aus der Serie: Schwarze Katze - 1992
Aus der Serie: Kanaldeckel - 1969-1988 
 
Walter Schels
16° Fische . Retrospektive
20. Jun – 2. Sep 2026
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The Lure of the Image - Wie Bilder im Netz verlocken
Wie locken oder betören uns Bilder, die online zirkulieren? Wie fesseln, steuern oder täuschen sie uns? Die 14 künstlerischen Positionen in der Ausstellung setzen sich mit visuellen Phänomenen auseinander, die im Netz als Vehikel für Kommunikation, Kritik oder Komik dienen. Sie veranschaulichen, welche zentrale Rolle Bilder in der Gestaltung unserer sozialen, kulturellen und politischen Umgebung spielen. - Quelle: C/O Berlin Foundation
 
The Lure of the Image - Wie Bilder im Netz verlocken
Viktoria Binschtok - Aus der Serie: Digital Semiotics - 2024-2025 - Stillleben-Fotografie zur Omnipräsenz von Emojis
Joiri Minaya - #dominicanwomengooglesearch - 2016 - ausgeschnittene Bildfragmente
Joiri Minaya - #dominicanwomengooglesearch - 2016 - ausgeschnittene Bildfragmente
Lure Lounge - Wann wurden Sie zuletzt von einem Bild getäuscht? - Haftnotizen mit Beiträgen von Besuchern 
 
The Lure of the Image
Wie Bilder im Netz verlocken
20. Jun – 2. Sep 2026

C/O Berlin Foundation
Hardenbergstraße 22–24
10623 Berlin 
 
27.07.2026 - Smartphone-Fotos © Detlev Schilke 

Freitag, 19. Juni 2026

Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen - Ausstellung im Gropius Bau

Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen - Ausstellung im Gropius Bau
Die Ausstellung unterstreicht mit rund 150 Arbeiten die Vielfalt Stötzers experimentellen Schaffens und versteht sich als Impuls für die überfällige breitere Rezeption dieser wegweisenden Künstlerin. Quelle: Gropius Bau 
Gabriele Stötzer, beim Rundgang in der Ausstellung
Gabriele Stötzer, beim Rundgang in der Ausstellung - vor ihren Bildern


Ehrung für Künstlerin Gabriele Stötzer„Kein Schwein hat sich für mich interessiert“

Als erste ostdeutsche Künstlerin erhält Gabriele Stötzer den Goslarer Kaiserring. Ein Gespräch über späte Anerkennung und die Kraft der Frauen. 

Gabriele Stötzer, geboren 1953 in Thüringen, ist Künstlerin und Schriftstellerin. In der DDR war sie aus politischen Gründen in Haft, leitete eine private Galerie in Erfurt, initiierte die Erfurter Künstlerinnengruppe „ExterraXX“ und war 1989 Mitgründerin von „Frauen für Veränderung“ in Erfurt. Sie gehörte zu den vier Frauen, die im Dezember 1989 die Stasi-Bezirksverwaltung in Erfurt besetzt haben, um Aktenvernichtung durch die Staatssicherheit zu stoppen. Für ihre Vorreiterrolle im Bereich des künstlerisch-aktivistischen Arbeitens erhält sie in diesem Jahr den Goslarer Kaiserring. - in der taz  - 27.01.2026 - Interview von Sarah Alberti - Quelle: taz
Gabriele Stötzer, beim Rundgang in der Ausstellung - selbst gestaltete Tasche 
Gabriele Stötzer, Verschiedene Bettbezüge - 1993/1994 - im Hintergrund ihre Bilder 
Besucherin vor: Stehgreifspiele - Schwarze Tränen - 1982 - Gabriele Stötzer
Besucherin vor: Der Schrei  - Seher in der Wüste - Regenbogenfrau - 1978/1979 - Gabriele Stötzer
Besucherin vor: Die Auslöschung eines Blicks - Ich trage meine Wunden heute offen - 1983 - Fotos: Heike Stephan - Idee: Gabriele Stötzer
Besucherin vor: Undine kommt - 2025 - Gabriele Stötzer
Besucherin vor: Die unbotmässige Frau - 2022 - Gabriele Stötzer
Weisse Maske - 1990  - Gabriele Stötzer
Wollkostüm mit Maske - 1989 - Fanta-Kleid - 1990 - Gabriele Stötzer
Gabriele Stötzer neben ihrem Bild: Undine kommt - 2025
Gabriele Stötzer neben ihrem: Skelett mit roter Maske, blutendem Herz und Uterus, 1990
Besucherin vor den Bildern von Gabriele Stötzer
Gabriele Stötzer, nachdenklich auf der Pressekonferenz 
 
Gabriele Stötzer - Ein Stück über Hoheneck 
 
Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Gabriele Stötzers künstlerische Praxis ist untrennbar mit ihrem gesellschaftlichen und politischen Engagement verbunden: Wegen einer Unterschriftenaktion wurde sie 1976 mit dem Vorwurf der „Staatsverleumdung“ in der DDR inhaftiert, woraufhin sie sich dem literarisch-künstlerischen Untergrund anschloss und später die Künstlerinnengruppe Erfurt mitbegründete. Viele ihrer Werke formulieren radikale Gegenentwürfe zu staatlicher Repression und Normierung, indem sie Grenzen unterwandern und Raum für Verletzlichkeit und Sehnsucht öffnen. Quelle: Gropius Bau 
 
18.06.2026 - Photos © Detlev Schilke 
 
Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen 
Gropius Bau
19.06.2026 - 06.12.2026

Mo, Mi, Do, Fr 12:00–20:00
Sa, So 10:00–20:00
Di geschlossen

Kuratiert von Julia Grosse, freie Kuratorin, mit Christopher Wierling, Assistenzkurator, Gropius Bau; Konzept: Julia Grosse und Franziska Schmidt, Leitung Kommunale Galerien Tempelhof-Schöneberg
Ausstellungsmanagement: Sophie Winckler, Projektleitung, mit Lisa Bockius, Volontariat Ausstellungen