Manfred Schulze 1990
[…] Das Wichtigste ist, dass sie nicht versuchen, irgendwelchen Idolen nachzueifern.
Es bringt nichts ein, die berühmten Musiker aus Amerika – unabhängig davon, ob ihre Musik gut oder schlecht ist – mechanisch nachzuahmen.
Man darf nicht jeder aktuellen Moderichtung hinterherlaufen. […]
Baritonsaxophon
Klarinette
Manfred Schulze 1985
Geboren am 17.08.1934 in Schweizerthal (Sachsen)
Lehre als Bergmann bei der Wismut
Er arbeitet seit Mitte der sechziger Jahre an Konzepten komponierte und improvisierte Musik, die sich allen Modeströmungen widersetzte und erst später in das allgemeine musikalische Bewusstsein dringende Entwicklungen vorwegnahen. In der Jazzszene der DDR nimmt er insofern eine Sonderstellung ein, als er - vom Jazz kommend – bereits Ende der 60er Jahre eine „Synthese von zeitgenössischer 'klassischer' Musik und zeitgenössischem Jazz“ anstrebte.
Ab 1992 ist Manfred Schulze gezwungen, aufgrund einer schweren Erkrankung (Huntington), seine künstlerische Laufbahn zu beenden.
Seit 1994 lebt er in einem Berliner Pflegeheim.
Jazzkeller69 e.V.


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